PM BEA vom 17.10.11
Das Bergische Städtedreieck verfügt über zahlreiche Institutionen und Projekte, die für die Wirtschaft eine große Auswahl an Unterstützung anbieten. Bei der Vielzahl an Angeboten fiel die Übersicht aber schon mal schwer. Die BEA nahm sich dieser Herausforderung an und entwickelte ein Instrument, um den Angebotsdschungel in eine überschaubare Parklandschaft zu verwandeln. „Wir möchten einen anschaulichen Überblick über die Serviceangebote der Region verschaffen, damit sie auch wahrgenommen werden“, kommentiert BEA-Geschäftsführer Bodo Middeldorf. Das Ergebnis, dass mehr Transparenz in die Offerten bringt, wurde heute von Vorstandsvertretern der drei Stadtsparkassen und der Geschäftsführung der BEA offiziell ans Netz gebracht.
Stadtsparkassen als Partner und Kommunikator
Bei den Stadtsparkassen stieß man auf offene Ohren und so unterstützten sie das Vorhaben von Anfang an. Schließlich weiß man hier noch genauer aus der täglichen Arbeit, welche Themengebiete die Unternehmen besonders interessieren und beschäftigen. „Wir sind erfreut über dieses Projekt, das sowohl für unsere Geschäftskunden als auch für unsere Firmenkundenberater eine praktische Unterstützung bietet“, so Manfred Kartenberg, Vorstandsmitglied der Stadt-Sparkasse Solingen.
Auch Volker Pleiß, Vertreter des Vorstandes der Stadtsparkasse Remscheid, ist von dem neuen Instrument begeistert: „Wenn man nur das große Angebot für Existenzgründer in der Region anschaut, ist es für uns von unschätzbarem Wert, jetzt erstmals alle Informationen und Ansprechpartner des Bergischen Städtedreiecks gebündelt kommunizieren zu können.“
Die Firmenkundenberater der Stadtsparkassen wollen den Navigator als zusätzliches Serviceangebot nutzen und ihn ihren Kunden ans Herz legen. „Wir wollen den Service-Navigator jetzt in der Fläche bekannt machen“, verspricht Jürgen Harmke, Pressesprecher der Stadtsparkasse Wuppertal.
Informationen auf einen Blick
Eine überschaubare Anzahl an Themen ist Ausgangspunkt des Service-Navigators, ihnen wurden bestehende regionale Institutionen und Projekte zugeordnet. So finden sich unter „Austausch“ zum Beispiel Netzwerkveranstaltungen wie die Business Breakfasts der Region genauso wie Branchennetzwerke. Weitere Themen sind Weiterbildung, Beratung, Infrastruktur oder Existenzgründung. Das Ergebnis der Suche beinhaltet eine kurze Beschreibung sowie Kontaktdaten inklusive der richtigen Ansprechpartner.
Damit die Angebote ankommen
Die Angebote sind zielgruppenspezifisch konzipiert. So betreffen einige nur einen bestimmten Teilnehmerkreis, wie beispielsweise die Kreativwirtschaft oder die Werkzeug- und Schneidwarenindustrie, andere Angebote wiederum sind als Querschnittsthemen relevant für viele Branchen. Die Zusammenführung der richtigen Zielgruppe mit dem geeigneten Projekt ist ebenfalls ein Ergebnis des Service-Navigators. „Die beiden Puzzleteile Anbieter und Nachfrager zusammen zu bringen ist uns eine Herzensangelegenheit und von herausragender Bedeutung für den Verlauf und den Erfolg vieler Projekte“, führt Tayouri an. „Sicherlich können wir bei dem ein oder anderen Projekt auch die Unternehmensbeteiligung steigern, was uns auch auf Landesebene bei der Begründung von Projektverlängerungen oder der Generierung von Fördermitteln hilfreich sein kann“, ergänzt Middeldorf.
Die Online-Datenbank soll weiter wachsen und auch neue Angebote aufnehmen. Mit dem Service-Navigator werden endlich alle sichtbar – und können und sollen von den Unternehmen nun intensiv genutzt werden.
